Austausch zu Umweltmanagementsystemen, Klimaschutz und der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien
Am 24. Juni 2026 trafen sich rund 20 Vertreter*innen von acht staatlichen Brandenburger Hochschulen an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) zur Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit an Brandenburger Hochschulen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Koordinationsstelle der AG. Unter den Teilnehmenden waren Mitglieder der AG sowie der beiden Arbeitskreise Betrieb und Governance und Dr. Carolin Roeder vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK).
Von 10 bis 16 Uhr tauschten sich die Teilnehmenden zu aktuellen Arbeitsständen aus, blickten gemeinsam auf bisherige Erfolge zurück und erarbeiteten konkrete nächste Schritte – unter anderem für die Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien an den Hochschulen.
Eröffnet wurde die Jahrestagung von Prof. Dr. Heike Molitor, fachliche Leitung der Arbeitsgemeinschaft. In den anschließenden Grußworten von HNEE-Präsident Prof. Dr. Matthias Barth und Kim Kastir aus der studentischen Vizepräsidentschaft wurde die Bedeutung von Nachhaltigkeit als gemeinsame Aufgabe der Hochschulentwicklung hervorgehoben. Dabei rückte auch die Rolle studentischer Beteiligung in den Fokus.
Ein gemeinsamer Rückblick zeigte, wie viel sich in den vergangenen Jahren bereits bewegt hat. Insbesondere bei der Einführung und Weiterentwicklung von Umwelt- und Energiemanagementsystemen konnten wichtige Fortschritte erzielt werden. Diese Erfolge wurden auf der Jahrestagung nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch gemeinsam gewürdigt. Zugleich berichteten die Hochschulen über aktuelle Entwicklungen und Projekte und erhielten Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsstände im Netzwerk.
Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in den beiden Arbeitskreisen weiter. Im AK Governance standen die Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien, unterschiedliche Ausgangslagen der Hochschulen sowie Möglichkeiten des gegenseitigen Lernens im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden nächste Schritte für die weitere Zusammenarbeit konkretisiert. Der AK Betrieb beschäftigte sich mit der zukünftigen Gestaltung des Austauschs zu EMAS und weiteren Themen eines nachhaltigen Hochschulbetriebs. Dabei wurden Erfahrungen aus unterschiedlichen Prozessständen zusammengeführt und Schwerpunkte für die kommenden Treffen gesammelt.
Neben den inhaltlichen Arbeitsphasen boten das gemeinsame Mittagessen und eine Campusführung Gelegenheit für weitere Gespräche und den hochschulübergreifenden Austausch.
Die Jahrestagung machte erneut deutlich, wie wertvoll die kontinuierliche Zusammenarbeit der Brandenburger Hochschulen ist: Erfahrungen teilen, voneinander lernen, Erfolge sichtbar machen und gemeinsam nächste Schritte für eine nachhaltige Hochschulentwicklung gestalten.
Wir danken allen Teilnehmenden und Beteiligten für den offenen Austausch, die vielfältigen Impulse und die gemeinsame Gestaltung der Jahrestagung 2026!

















