Kategorie: Lehre (Seite 1 von 2)

Der Master-Studiengang „Radverkehr in intermodalen Verkehrsnetzen“ an der TH Wildau

An der TH Wildau startet zum Sommersemester 2022 der Master-Studiengang „Radverkehr in intermodalen Verkehrsnetzen“ am Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften. Er ist konsekutiv zu ingenieurtechnischen Bachelorstudiengängen mit Verkehrsbezug, wie z. B. Verkehrssystemtechnik, Infrastruktursysteme oder Personenverkehrsmanagement. Der Studiengang ist mit einer Stiftungsprofessur durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert (weitere Informationen).

Ziel des Studiengangs ist es, Fachkompetenzen, wie z.B. gültige Rechtsvorschriften, Gestaltungsrichtlinien für Verkehrswege und Einsatzmöglichkeiten und–grenzen verschiedener Antriebstechnologien, jeweils mit dem Fokus auf den Radverkehr und seine intermodale Verknüpfung, zu vermitteln. Genauso werden aber auch die Themen gesellschaftliche Akzeptanz, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit behandelt werden.

Die Absolventen werden so zu zukünftigen Gestalter der Schnittstelle zwischen Menschen, Technik, Umwelt und Gesellschaft ausgebildet. Das Betätigungsfeld reicht von Behörden, Verbänden, Ingenieurbüros und  Unternehmen, die den Radverkehr im Gesamtverkehrssystem betrachten, bis hin zu Forschung und Transfer. Hier können sie dazu beitragen, Forschungsergebnisse zur Verbesserung des Radverkehrs in Fachwelt, Politik und Gesellschaft zu transferieren und eine Akzeptanzsteigerung des Radverkehrs bei allen Stakeholdern zu erreichen.

Zur Übersicht über den Studiengang geht es hier.

Vorstellung Master-Studiengang „Radverkehr in intermodalen Verkehrsnetzen“

Hochschule und Klimawandel – das Klimasemester 2020 an der FH Potsdam

Im Sommer 2020 lag der Fokus an der Fachhochschule (FH) Potsdam ein ganzes Semester lang auf der Thematik „Hochschule und Klimawandel“. In diesem Rahmen waren alle Lehrenden und Studierenden der FH dazu aufgerufen, Kurse, Projekte und Lehrveranstaltungen in Bezug zur Klimakrise zu setzen. Dabei wurden nicht nur die Herausforderungen der Klimaerwärmung thematisiert, sondern auch transdisziplinäre und tragfähige Handlungsoptionen für das Hier und Jetzt entwickelt.

Die Ergebnisse wurden u.a. auf klimaschau.fh-potsdam.de in einer digitalen Ausstellung festgehalten.

Der Studiengang „Environmental and Resource Management“ B.Sc. an der BTU Cottbus-Senftenberg

Am Studienort Cottbus bietet der Bachelor-Studiengang in Umwelt- und Ressourcenmanagement einen integrierten Ansatz für aktuelle Umweltfragen. Die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg setzt dabei auf Interdisziplinarität und verbindet im Studium das Wissen verschiedener, eng miteinander verwandter Bereiche. Neben den technischen Grundthemen werden zusätzlich Kurse in Natur-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften angeboten. Dabei werden auch aktuelle Umweltfragen wie Techniken zum Schutz von Ressourcen, Risiko- und Folgenabschätzung sowie sozioökonomische Auswirkungen thematisiert.

Potenzielle Arbeitgeber können anschließend nationale und internationale Institutionen im Bereich des Umwelt- und Ressourcen-Managements sowie Umwelt- und Aufsichtsbehörden auf lokaler, regionaler und staatlicher Ebene sein. Als weiterführende Masterstudiengänge gibt es an der BTU Cottbus-Senftenberg die M.Sc.-Studiengänge „Environmental and Resource Management“ und „Euro Hydroinformatics and Water Management“.

Selbstorganisierte und kooperative Lehre gestalten – mit den Projektwerkstätten (HNE Eberswalde)

Alternativ zum klassischen Frontalunterricht bietet das Format der Projektwerkstatt eine Möglichkeit zum sozialen, ökologischen und interdisziplinär-integrativen Lehren und Lernen. Die Voraussetzung dafür ist ein hohes Maß an Selbstorganisation, Eigeninitiative und Kooperation der Studierenden. Geleitet werden Projektwerkstätten von studentischen Tutor*innen, während die verantwortlichen Dozierenden für die Prüfungsleistung zuständig sind und bei Problemen zur Seite stehen. An der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) haben Studierende die Wahl zwischen zwei Projektwerkstätten, welche einmalig als Wahlpflichtmodul mit 6 ECTS belegt werden können.

Die Themen der Projektwerkstätten variieren von Semester zu Semester. Alle HNE-Studierende können eine Projektwerkstatt initiieren, wobei es parallel immer nur zwei Projektwerkstätten an der HNEE geben kann. Als studentische Interessensvertretung, Verwaltung und zur Entscheidungsfindung gibt es den Projektwerkstätten-Rat. Bis heute gab es bereits Projekte zu den Themen Gemeinsam anders Wirtschaften, Permakultur, Commons und Gender & Klima.

Interdisziplinär, praxisnah und nachhaltig: der Master in Energieeffizienz Technischer Systeme an der TH Brandenburg

Der Masterstudiengang „Energieeffizienz Technischer Systeme“ (M.Eng.) vermittelt Studierenden verschiedener Fachrichtungen weiterbildende Kenntnisse auf dem Gebiet der Energieeffizienz und schult sie in der ganzheitlichen Betrachtung elektrischer und thermischer Systeme. Aktuelle Herausforderungen der Energiewende sind ebenso Thema wie die Entwicklung von Lösungsstrategien.

Während des Studiums stehen die Analyse, Entwicklung, Entwurf und Optimierung von energie- und ressourceneffizienten Prozessen und Produkten im Vordergrund. In interdisziplinären Projekt können die studierenden dann praktische Erfahrungen sammeln und gelerntes Wissen umsetzen. Beispiele hierfür sind Wärmerückgewinnungssysteme zur Abwärmenutzung oder die Steigerung der Effizienz eines Schienenfahrzeugs. Die Hochschule arbeitet dazu eng mit Partner aus der Industrie in Brandenburg zusammen.

Zur Übersicht über den Studiengang geht es hier.

Bericht eines Studierenden über den Master Energieeffizienz technischer Systeme

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