Autor: Antonia Bruns (Seite 1 von 3)

Die Umweltkommission der Universität Potsdam

Die Umweltkommission, die 2012 an der Universität Potsdam eingerichtet wurde, hat die Aufgabe, Nachhaltigkeitsziele in Forschung, Lehre und Betrieb an der Universität zu beschreiben und entsprechende Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele zu initiieren. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf dem Verbrauch an fossilen Energieträgern für Elektroenergie, Heizung und Betrieb der Gebäude sowie der Einkauf, die Nutzung und die Entsorgung von verschiedenen Verbrauchsmaterialien.

Die Arbeit der Umweltkommission basiert auf den Nachhaltigkeitsleitlinien der Universität Potsdam vom 21.10.2020. Sitzungen der Umweltkommission finden quartalsweise statt und sind der Öffentlichkeit zugänglich.

Zu den von der Umweltkommission unterstützten Maßnahmen gehört beispielsweise die Heizenergiespar-Prämie. Diese soll die Mitglieder der Universität zum Energiesparen motivieren und am Erfolg eines geringeren Energieverbrauchs teilhaben lassen.

Universitätsmagazin „Portal: Transfer“ der Universität Potsdam

In der neuen Reihe des Magazins „Portal“ der Universität Potsdam wird das Thema „Transfer“ in den Mittelpunkt gerückt. In verschiedenen Rubriken, etwa „Bildung“, „Wirtschaft“ oder „Umwelt“, wird darüber berichtet, wie Wissen und Innovation aus der Uni in die Praxis gelangen. Die Beiträge geben lebendige Einblicke in die Arbeitsweise von Start-ups, porträtieren Menschen, deren Karrierewege Mut machen, und zeichnen die Motive gemeinschaftlichen Engagements nach.

Das Magazin zeigt auf, wie die erworbene Expertise dazu beitragen kann, gesellschaftlichen Problemen und Fragestellungen auf innovative Weise zu begegnen und zu nachhaltiger Entwicklung in verschiedenen Lebensbereichen beitragen kann.

So wird beispielsweise in der ersten Ausgabe des Magazins das Projekt der Alumna Dr. Ina Henkel vorgestellt, die gemeinsam mit zwei Mitstreiterinnen mit ihrer Firma EntoNative GmbH nachhaltiges Hundefutter auf Insektenbasis herstellt (Portal Transfer 2020/2021, Seite 24).

Die erste Ausgabe des Magazins finden Sie hier.

Umweltmanagement an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU)

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg (BTU) macht die nachhaltige Ressourcennutzung und zukunftsfähige Umgestaltung der Hochschule zum Thema aller Arbeitsbereiche und sieht sich durch ihre Rolle als Ausbildungsstätte zukünftiger Entscheidungsträger*innen der Gesellschaft in einer besonderen Verantwortung gegenüber heutigen und zukünftigen Generationen.
Die Universität wirkt sich in verschiedenen Bereichen auf ihre Umwelt aus, nicht nur durch den praktischen Universitätsbetrieb und Forschungsprojekte und -ereignisse, sondern auch durch ihre Rolle im Strukturwandel der Lausitz und ihre Multiplikatorrolle im Bereich der Umweltbildung und -ethik.

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, hat die BTU mit ihren Umweltleitlinien einen Handlungsrahmen erarbeitet, der durch ein kontinuierliches Umweltmanagement mit breiter Beteiligung der Universitätsangehörigen auf allen Organisationsebenen ausgefüllt wird.

In einem eigens für diesen Zweck erstellten Internetauftritt werden die Projekte und Initiativen mit Nachhaltigkeitsbezug der BTU vorgestellt und zugänglich gemacht.

Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz (NUK) der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau)

Seit 2019 hat an der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau) die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz (NUK) die Aufgabe zu analysieren, wie das Thema Nachhaltigkeit im Hochschulalltag integriert ist und gibt basierend auf dieser Analyse Empfehlungen von Handlungsanleitungen.
Insbesondere die Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Einbeziehung von Belangen der Nachhaltigkeit in die Bereiche Lehre, Forschung und Transfer stehen im Fokus.
Dazu wurde eine Bestandsaufnahme erhoben, die auf der Webseite der TH Wildau allen Interessierten zugänglich gemacht wird und den Maßnahmen mit Bezug zur Nachhaltigkeit in den verschiedenen Bereichen darstellen.


Zu Maßnahmen im Bereich Governance gehören beispielsweise umweltbezogene Arbeits- und Forschungsgruppen wie sO2lutions, aber auch gebäudetechnische Maßnahmen wie eine energiesparende Beleuchtung, solarthermische Anlagen für die Warmwasserbereitung an Studentenwohnheimen oder die Förderung der Auto-Alternativen durch eine fahrradfreundliche Infrastruktur, Firmen- und Semestertickets und die Förderung von Fahrgemeinschaften.

Klima AG der Technischen Hochschule Brandenburg

Die neu gegründete Klima AG der Technischen Hochschule Brandenburg ermöglicht es Angehörigen der Hochschule, sich für einen aktiven Umweltschutz an der THB einzubringen, etwa bei Baumpflanz-Aktionen oder im Reparaturcafé. Die AG bietet auch Raum dafür, neue Ideen zu entwickeln, um die THB und das Campusleben klimafreundlicher zu gestalten.
Dabei geht es der AG nicht nur darum, die eigene Hochschule klimaneutral zu gestalten, etwa durch klimaverträgliche Dienst- und Auslandsreisen, sondern auch mit dem Land Brandenburg zusammenzuarbeiten und das Thema Klimaneutralität in allen Lebensbereichen in den Vordergrund zu stellen.

Aktuelle Infomationen zur Arbeit der Klima AG sind auch auf der Facebook-Seite der THB zu finden.

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