Autor: Ronja Schmitz (Seite 1 von 3)

21.01.21 Vernetzungstreffen für Studierende und studentische Nachhaltigkeitsinitiativen in Brandenburg (online)

Auch in diesen Zeiten wollen wir Bildung für nachhaltige Entwicklung an den Brandenburger Hochschulen vorantreiben. Nach unserem ersten, intensiven Vernetzungstreffen im August möchten wir im Januar erneut mit euch zusammenkommen, um über konkrete Handlungsansätze und über Möglichkeiten der Förderung studentischen Nachhaltigkeitsengagements sprechen.

Wir – eine Gruppe Studierender der Hochschule für nachhaltige Entwicklung – haben uns zusammen mit der Koordinationsstelle „Nachhaltigkeit an Brandenburger Hochschulen“ Gedanken darüber gemacht, wie wir das Nachhaltigkeitsengagement der Studierenden fördern und sichtbar machen können.

Ziel muss es sein, mehr Studierende an den verschiedenen Brandenburger Hochschulen für nachhaltige Themen zu begeistern, bisherige Strukturen zu unterstützen und auszubauen. In diesem Sinne haben wir – gemeinsam mit der Koordinierungsstelle – konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt und laden euch ein, diese mit uns beim nächsten Vernetzungstreffen zu diskutieren.

Wir freuen uns über eine kurze Anmeldung an judith.riechert@hnee.de (Projektgruppe der HNEE).

BigBlueButton-Raum: http://https://bbb4.hnee.de/b/jre-mcr-hd2-rcu

13. November 2020, AG-Treffen „Nachhaltigkeit in der Lehre“ (Online)

Wie kann Nachhaltigkeit inhaltlich und methodisch in die Lehre eingebunden werden? Darum ging es beim dritten Treffen der AG Nachhaltigkeit an Brandenburger Hochschulen, das leider nicht wie usrprünglich geplant an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, sondern online statt fand.

Einführend stellte Leonie Bellina (Universität Tübingen) aus dem HochN-Team Lehre Tools für Multiplikator*innen zur Verankerung von hochschulischer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vor um Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrende und Studiengangsverantwortliche aufzeigen. Im weiteren Verlauf fand im Rahmen verschiedener Workshops eine erste Planung hochschulübergreifender Kooperationen zum Coaching von Lehrenden und zur curricularen Verankerung von BNE so wie ein Austausch zu Beispielen Guter Lehrpraxis in Brandenburg statt. Formate der Präsenz- und der digitalen Lehre wurden dabei ebenso mitgedacht wie Schnittstellen zu weiteren hochschulischen Handlungsfeldern.

Interdisziplinär, praxisnah und nachhaltig: der Master in Energieeffizienz Technischer Systeme an der TH Brandenburg

Der Masterstudiengang „Energieeffizienz Technischer Systeme“ (M.Eng.) vermittelt Studierenden verschiedener Fachrichtungen weiterbildende Kenntnisse auf dem Gebiet der Energieeffizienz und schult sie in der ganzheitlichen Betrachtung elektrischer und thermischer Systeme. Aktuelle Herausforderungen der Energiewende sind ebenso Thema wie die Entwicklung von Lösungsstrategien.

Während des Studiums stehen die Analyse, Entwicklung, Entwurf und Optimierung von energie- und ressourceneffizienten Prozessen und Produkten im Vordergrund. In interdisziplinären Projekt können die studierenden dann praktische Erfahrungen sammeln und gelerntes Wissen umsetzen. Beispiele hierfür sind Wärmerückgewinnungssysteme zur Abwärmenutzung oder die Steigerung der Effizienz eines Schienenfahrzeugs. Die Hochschule arbeitet dazu eng mit Partner aus der Industrie in Brandenburg zusammen.

Zur Übersicht über den Studiengang geht es hier.

Bericht eines Studierenden über den Master Energieeffizienz technischer Systeme

Nachhaltige Kommunalentwicklung – Kooperationsvereinbarung zwischen TH Wildau und Stadt Baruth/Mark

Um Synergieeffekte besser zu nutzen, beim Wissens- und Technologietransfer, sowie in der Aus- und Weiterbildung enger zusammen zu arbeiten und Verwaltungsprozesse in der Stadt nachhaltig zu gestalten wurde am 21.09.2020 eine Kooperationsvereinbarung zum Thema Nachhaltigkeit zwischen der Stadt Baruth/ Mark und der TH Wildau unterzeichnet.

Ein Aspekt der Vereinbarung besagt beispielsweise, dass Fragestellungen in Form von studentischen Projekten oder Abschlussarbeiten bearbeitet werden sollen. Die Themen werden von der Stadt gestellt und orientieren sich dabei an Indikatoren der „Sustainable Development Goals (SDGs)“. Baruth hat sich auf die Bereiche Holz, Wasser und Bildung spezialisiert. In der Praxis bedeutet das, gemeinsam mit Studierenden zu untersuchen, wo und wie man bereits in der Verwaltung, beispielsweise bei der Beschaffung von Materialien, nachhaltig agieren kann. Auch baut die Stadt Kontakte zu Unternehmen und wichtigen Institutionen der Region auf, die dann wiederum mit der TH Wildau in den engeren Austausch treten.

Pressemitteilung der TH Wildau

Nachhaltig Kommune Baruth/ Mark

Transferservice TH Wildau

‚Business ethics and sustainability management‘ im Bachelor Internationale BWL an der EUV Frankfurt (Oder)

In dem Modul ‚Business ethics and sustainability management‚ lernen die Studierenden des Bachelorstudiengangs Internationale Betriebswirtschaftslehre an der Europauniversität Viadrina die Grundprinzipien der business ethics und des sustainability management und die Auswirkungen der buisness ethics auf verschiedene Stakeholder des Unternehmens kennen.

Buisness ethics ist die Untersuchung geeigneter Richtlinien und Praktiken in Bezug auf potenziell kontroverse Themen wie Unternehmensführung, Insiderhandel, Bestechung, Diskriminierung, soziale Verantwortung von Unternehmen und treuhänderische Verantwortung.

Die Studierenden lernen verschiedene Konzepte und Theorien von buisiness ethics kennen, wie z. B. soziale Verantwortung von Unternehmen, Corporate Citizenship oder Corporate Compliance. Vermittelt wird das, sowohl anhand der Theorie als auch anhand von Fallstudien, in Vorlesung, Seminar, Gruppen-und Projektarbeiten. Auch sind die Studierenden dazu aufgefordert eigene Gedanken und Meinungen zu aktuellen Themen der buisness ethics ein zu bringen und zu diskutieren. Auf diese Weise sollen Studierende dazu befähigt werden komplexe Theorien in die Praxis zu übertragen.

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