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Studi-Zukunftsforum Brandenburg – Hochschulen vernetzt weiterdenken 30. Oktober

Termin: Sa, 30. Oktober, 11:00-18:30 Uhr
Ort: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Potsdam

Anmeldung bitte bis 20. Oktober (E-Mail: selena.dami[ät]hnee.de)

Wie sollen unsere Hochschulen aussehen, um eine umweltverträgliche, wirtschaftlich und sozial gerechte Zukunft gestalten zu können? Wie können wir politisch-rechtliche Rahmenbedingungen, Vernetzungsmöglichkeiten und Lehrangebote mitgestalten?

Mit dem Zukunftsforum wollen wir studentische Nachhaltigkeitsakteur*innen und engagierte Studierende zusammen bringen und uns hochschulübergreifend zum studentischen Engagement an den Brandenburger Hochschulen austauschen – mit dem Ziel, langfristig studentische Partizipation im Land zu stärken.

Mit der Veranstaltung stehen das Kennenlernen und der Austausch zu den Handlungsmöglichkeiten, sich für eine zukunftsfähige Brandenburger Hochschullandschaft einzusetzen, im Fokus.   

Diese Veranstaltungsreihe richtet sich an bereits engagierte und interessierte Studierenden an den Brandenburger Hochschulen. Bei Fragen wendet euch gerne an Selena oder Julian (selena.dami[ät]hnee.de & julian.reimann[ät]hnee.de).

Das detaillierte Programm ist hier zu finden:

Selbstorganisierte und kooperative Lehre gestalten – mit den Projektwerkstätten (HNE Eberswalde)

Alternativ zum klassischen Frontalunterricht bietet das Format der Projektwerkstatt eine Möglichkeit zum sozialen, ökologischen und interdisziplinär-integrativen Lehren und Lernen. Die Voraussetzung dafür ist ein hohes Maß an Selbstorganisation, Eigeninitiative und Kooperation der Studierenden. Geleitet werden Projektwerkstätten von studentischen Tutor*innen, während die verantwortlichen Dozierenden für die Prüfungsleistung zuständig sind und bei Problemen zur Seite stehen. An der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) haben Studierende die Wahl zwischen zwei Projektwerkstätten, welche einmalig als Wahlpflichtmodul mit 6 ECTS belegt werden können.

Die Themen der Projektwerkstätten variieren von Semester zu Semester. Alle HNE-Studierende können eine Projektwerkstatt initiieren, wobei es parallel immer nur zwei Projektwerkstätten an der HNEE geben kann. Als studentische Interessensvertretung, Verwaltung und zur Entscheidungsfindung gibt es den Projektwerkstätten-Rat. Bis heute gab es bereits Projekte zu den Themen Gemeinsam anders Wirtschaften, Permakultur, Commons und Gender & Klima.

Der Studiengang „Environmental and Resource Management“ B.Sc. an der BTU Cottbus-Senftenberg

Am Studienort Cottbus bietet der Bachelor-Studiengang in Umwelt- und Ressourcenmanagement einen integrierten Ansatz für aktuelle Umweltfragen. Die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg setzt dabei auf Interdisziplinarität und verbindet im Studium das Wissen verschiedener, eng miteinander verwandter Bereiche. Neben den technischen Grundthemen werden zusätzlich Kurse in Natur-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften angeboten. Dabei werden auch aktuelle Umweltfragen wie Techniken zum Schutz von Ressourcen, Risiko- und Folgenabschätzung sowie sozioökonomische Auswirkungen thematisiert.

Potenzielle Arbeitgeber können anschließend nationale und internationale Institutionen im Bereich des Umwelt- und Ressourcen-Managements sowie Umwelt- und Aufsichtsbehörden auf lokaler, regionaler und staatlicher Ebene sein. Als weiterführende Masterstudiengänge gibt es an der BTU Cottbus-Senftenberg die M.Sc.-Studiengänge „Environmental and Resource Management“ und „Euro Hydroinformatics and Water Management“.

Hochschule und Klimawandel – das Klimasemester 2020 an der FH Potsdam

Im Sommer 2020 lag der Fokus an der Fachhochschule (FH) Potsdam ein ganzes Semester lang auf der Thematik „Hochschule und Klimawandel“. In diesem Rahmen waren alle Lehrenden und Studierenden der FH dazu aufgerufen, Kurse, Projekte und Lehrveranstaltungen in Bezug zur Klimakrise zu setzen. Dabei wurden nicht nur die Herausforderungen der Klimaerwärmung thematisiert, sondern auch transdisziplinäre und tragfähige Handlungsoptionen für das Hier und Jetzt entwickelt.

Die Ergebnisse wurden u.a. auf klimaschau.fh-potsdam.de in einer digitalen Ausstellung festgehalten.

Paläo-Umweltforschung: Historische Landschaftsprozesse als Basis für nachhaltiges Umweltmanagement (BTU Cottbus-Senftenberg)

Gemeinsam mit Projektpartnern aus diversen umweltwissenschaftlichen Bereichen untersucht die BTU Cottbus-Senftenberg im Rahmen des Virtual Institute of Integrated Climate and Landscape Evolution Analyses (ICLEA) die Klima- und Landschaftsentwicklung zwischen Nordostdeutschland und Nordwestpolen. Das langfristige Ziel: auf der Grundlage eines fundierten Prozessverständnisses eine umfangreiche Datenbasis für ein nachhaltiges Umweltmanagement bereitstellen zu können.

Durch geomorphologische und bodenkundliche Untersuchungen der Braunkohletagebaue in der Niederlausitz erhalten die Forscher*innen einen nahezu vollständigen 3D-Einblick in den Aufbau der Landschaft. Die Befunde ergeben ein teilweise komplett neues Bild der jüngsten Landnutzungsgeschichte im Raum Peitz/Jänschwalde.

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