Kategorie: Gute Praxis (Seite 2 von 6)

Der Studiengang „Environmental and Resource Management“ B.Sc. an der BTU Cottbus-Senftenberg

Am Studienort Cottbus bietet der Bachelor-Studiengang in Umwelt- und Ressourcenmanagement einen integrierten Ansatz für aktuelle Umweltfragen. Die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg setzt dabei auf Interdisziplinarität und verbindet im Studium das Wissen verschiedener, eng miteinander verwandter Bereiche. Neben den technischen Grundthemen werden zusätzlich Kurse in Natur-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften angeboten. Dabei werden auch aktuelle Umweltfragen wie Techniken zum Schutz von Ressourcen, Risiko- und Folgenabschätzung sowie sozioökonomische Auswirkungen thematisiert.

Potenzielle Arbeitgeber können anschließend nationale und internationale Institutionen im Bereich des Umwelt- und Ressourcen-Managements sowie Umwelt- und Aufsichtsbehörden auf lokaler, regionaler und staatlicher Ebene sein. Als weiterführende Masterstudiengänge gibt es an der BTU Cottbus-Senftenberg die M.Sc.-Studiengänge „Environmental and Resource Management“ und „Euro Hydroinformatics and Water Management“.

Selbstorganisierte und kooperative Lehre gestalten – mit den Projektwerkstätten (HNE Eberswalde)

Alternativ zum klassischen Frontalunterricht bietet das Format der Projektwerkstatt eine Möglichkeit zum sozialen, ökologischen und interdisziplinär-integrativen Lehren und Lernen. Die Voraussetzung dafür ist ein hohes Maß an Selbstorganisation, Eigeninitiative und Kooperation der Studierenden. Geleitet werden Projektwerkstätten von studentischen Tutor*innen, während die verantwortlichen Dozierenden für die Prüfungsleistung zuständig sind und bei Problemen zur Seite stehen. An der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) haben Studierende die Wahl zwischen zwei Projektwerkstätten, welche einmalig als Wahlpflichtmodul mit 6 ECTS belegt werden können.

Die Themen der Projektwerkstätten variieren von Semester zu Semester. Alle HNE-Studierende können eine Projektwerkstatt initiieren, wobei es parallel immer nur zwei Projektwerkstätten an der HNEE geben kann. Als studentische Interessensvertretung, Verwaltung und zur Entscheidungsfindung gibt es den Projektwerkstätten-Rat. Bis heute gab es bereits Projekte zu den Themen Gemeinsam anders Wirtschaften, Permakultur, Commons und Gender & Klima.

Universitätsmagazin „Portal: Transfer“ der Universität Potsdam

In der neuen Reihe des Magazins „Portal“ der Universität Potsdam wird das Thema „Transfer“ in den Mittelpunkt gerückt. In verschiedenen Rubriken, etwa „Bildung“, „Wirtschaft“ oder „Umwelt“, wird darüber berichtet, wie Wissen und Innovation aus der Uni in die Praxis gelangen. Die Beiträge geben lebendige Einblicke in die Arbeitsweise von Start-ups, porträtieren Menschen, deren Karrierewege Mut machen, und zeichnen die Motive gemeinschaftlichen Engagements nach.

Das Magazin zeigt auf, wie die erworbene Expertise dazu beitragen kann, gesellschaftlichen Problemen und Fragestellungen auf innovative Weise zu begegnen und zu nachhaltiger Entwicklung in verschiedenen Lebensbereichen beitragen kann.

So wird beispielsweise in der ersten Ausgabe des Magazins das Projekt der Alumna Dr. Ina Henkel vorgestellt, die gemeinsam mit zwei Mitstreiterinnen mit ihrer Firma EntoNative GmbH nachhaltiges Hundefutter auf Insektenbasis herstellt (Portal Transfer 2020/2021, Seite 24).

Die erste Ausgabe des Magazins finden Sie hier.

Den Wandel erforschen: Das Forschungszentrum [Nachhaltigkeit – Transformation – Transfer] an der HNE Eberswalde

Als wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) verfolgt das Forschungszentrum das übergeordnete Ziel, die Zusammenarbeit der Hochschule mit Praxisakteur*innen zu stärken. Dadurch soll ein Beitrag zur Transformation der Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit geleistet werden. Die Schwerpunkte liegen dabei auf

  • dem Ausbau der Forschung zu Nachhaltigkeitstransformation und -transfer,
  • dem Nutzbarmachen von Transferpotenzialen und
  • der Schaffung einer Plattform für Praxis-Hochschul-Kooperationen.

Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes werden Transformations- und Transferkonzepte unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bis hin zur Akquise von (Verbund)Forschungsvorhaben kartiert und weiterentwickelt.

Eco-Innovation: Nachhaltige Innovationen stärken und professionalisieren (TH Wildau)

Das noch junge Forschungsfeld der Eco-Innovation umfasst alle Innovationen, die der Verbesserung der Umwelt dienen. Zur Unterstützung von Brandenburger Unternehmen bei der Umsetzung nachhaltiger Innovationsprozesse soll im Rahmen eines Projekts der TH Wildau eine technische Infrastruktur aufgebaut werden. Dabei spielen das ViNN:Lab, der Makerspace der TH Wildau, sowie die regionale Präsenzstelle der Hochschule Luckenwalde eine zentrale Rolle als offene Schnittstellen für den bidirektionalen Wissenstransfer und Anlaufstelle für Unternehmen.

Mit dem Vorhaben wird die Möglichkeit geschaffen, das Forschungsfeld der Eco-Innovation durch neue methodische Ansätze zu stärken und für den Einsatz im unternehmerischen Kontext zu professionalisieren.

Das Projektlaufzeit endet im Oktober 2021.

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